
Zunächst die gute Nachricht: Shakira, Alicia Keas und weitere internationale und nationale Stars waren sich nicht zu schade, die erste Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent einzuläuten. Das Eröffnungskonzert am Vorabend (10. Juni) der offiziellen Eröffungsfeier im Orlando Stadion in Soweto, Johannesburg, ist hochkarätig besetzt. Leider sind die Eintrittkarten für das Ereignis für Einheimische kaum zu bezahlen, und auch besser betuchten Fußballtouristen bleibt angesichts der Tarife die Spucke weg. Wobei wir bei der schlechten Nachricht wären, die der Cape Argus, südafrikanische Tageszeitung, jüngst verkündete. Kartenpreise für das Musikereignis starten bei 450 Rand (42 Euro) für den äußeren Stadionzirkel und klettern bis auf 140 Rand (130 Euro) für die besten Plätze des Hauses. ,,Und obwohl das Konzert als ,die großartigste Show, die jemals in Afrika stattgefunden hat’ beworden wird, könnte manchem die Preisfrage doch übel aufstoßen”, urteilt der Cape Argus.
Hinzu kommt, dass hiesige Fans keineswegs auf ein für sie reserviertes Kartenkontigent zu Vorzugspreisen zurückgreifen können. Sie müssen mit den internationalen Besuchern, die von überall auf der Welt über das Internet Zugriff haben, um die limitierte Ticketanzahl buhlen.
Auf die, die dennoch eine der begehrten Eintrittskarten ergattern können, wartet eine Veranstaltung, die nicht nur Alicia Keas und Shakira auf die Bühne bringt, sondern auch afrikanische Showgrößen wie Amadou und Mariam, Angelique Kidjo, The Black Eyed Peas, The Parlotones and Vusi Mahlasela. Außerdem werden aktuelle und ehemalige Fußballstars teilnehmen, ebenso wie Celebreties aus anderen Bereichen.
Produziert wird das Konzert von dem mit dem Emmy-Award ausgezeichneten Kevin Wall und seiner Firma ,Control Room’. Control Room zeichnet verantwortlich für die Produktion einiger der weltweit größten Musikereignisse wie etwas das Live Earth-Konzert 2007, an dem mehr als 150 Künstler auf sieben Kontinenten über den Zeitraum von 24 Stunden teilgenommen haben. Ziel des Konzertes war es, das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen.
Auf der offiziellen Fifa-Internetseite betont Wall: ,,Wir sind überzeugt, Sport und Musik können kulturelle, sprachliche und geographische Barrieren überwinden. Das ist das Ziel dieses Konzertes.”
Sämtliche Erlöse des Konzertes gehen an das Projekt ,,20 Centres for Africa” (20 Zentren für Afrika), deren Ziel es ist, 20 Zentren auf dem afrikanischen Kontinent zu gründen, die Bildungs- und Gesundheitsvorsorge-Angebote ebenso wie Fußballtraining in benachteiligten Regionen anbieten.
Tickets für das Konzert gibt es unter www.computickets.com
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